Esoterik, Infrarot Strahlung und Wärmewellenheizung
Infrarotwärme bei Yoga-Übungen, Meditationen, esoterischen Heilkünsten und Ritualen
Nirgends sonst vielleicht besteht eine solche Affinität von Wärmewellenstrahlung und Weltanschauung wie im Bereich esoterischer Anwendungen. Hier geht es um weitaus mehr als technisch optimale Heizeffizienz.
Die Frage, wie man am besten heizt, kann rein technisch und nach wirtschaftlichen Kriterien beantwortet werden. Mit Philosophie hat das allenfalls zu tun, wenn man aus umweltpolitischen Gründen Heizungsarten wie Infrarotheizysteme bevorzugt, die regenerativ betreibbar sind (vergleiche den Beitrag Effizienter heizen mit Ökostrom). Eine Metaphysik wird man dafür kaum beanspruchen wollen.
Dies ist im Bereich der esoterischen Anwendungen der Infrarotheizungen anders. Denn in der Esoterik achtet man sehr sensibel darauf, ob die verwendeten Räume und Gegenstände auch zur eigenen Weltanschauung passen. Hierbei spielen auch metaphysische und emotionale Gesichtspunkte eine maßgebliche Rolle. Beim Begriff "Energie" z.B. geht es in der Esoterik um weit mehr als im an praktische Zwecke gebundenen Alltag: Energie wird als Basis jeglichen Lebens verstanden. Energie und Geist werden in engem bzw. unauflöslichem Zusammenhang gesehen. Außerdem werden energetische Strahlungen als Ursache positiver und negativer Schwingungen betrachtet, welche unsere leibliche, gefühlsmäßige und geistige Befindlichkeit prägen.
Während Infrarotstrahlungsheizungen in christlichen, jüdischen und islamischen Kirchen vornehmlich aus Gründen der Heizeffizienz eingesetzt werden, stellt die Erzeugung von Raumwärme in Bereichen der Esoterik und Mystik nur eine Dimension neben anderen dar. Die Ästhetik der Infrarotheizkörper, ihr Strahlungscharakter, die von ihr ausgelösten Schwingungen und gesundheitsfördernden Wirkungen und emotionalen Wohlfühl-Effekte sind bei esoterischen oder mystischen Anwendungen mindestens genauso wichtig wie ihre wissenschaftlich nachweisbare Heizeffizienz.
Meditation: Atmung ohne störende Heizungsluft
Bei den meisten esoterischen Übungen spielt die Art und Weise, wie ein- und ausgeatmet wird, eine entscheidende Rolle. Die gilt nicht nur für die klassischen Praktiken des Yoga, sondern auch für andere Richtungen.
Es bedarf keiner Erläuterung, dass die Ziele richtigen Atmens sich nur bei ausreichend guter Luftqualität erreichen lassen. Dies betrifft insbesondere länger andauernde Übungen und Meditationen. Im Winter kann das zum Problem werden, wenn konvektionell geheizt wird: Je kälter es draußen wird, desto trockner wird die Innenraumluft durch aufgedrehte Heizungen. Die eingeatmete Heizungsluft ist nicht nur ungesund, sondern kann auch die entspannte innere Öffnung und Konzentration behindern. Zum Beispiel, wenn bereits nach dem fünften OM ein trockener Mund entsteht oder ein Kratzen im Rachen spürbar wird ...
Schon deswegen sind Infratotheizungen in Yogastudios und Ashrams eine vorzuziehende Heizungsart.
Heizstrahlen, die Raumwärme durch Schwingungen erzeugen
Die Harmonie der Schwingungen war schon für Phytagoras ein großes Thema und ist spätestens seit dieser Zeit ein bedeutendes bleibendes Element der Mystik geworden. Die moderne Astrophysik und Quantenphysik hat sich zum Teil in eine Richtung entwickelt, welche diese Seinsauffassung nicht mehr als generell im Gegensatz zu Erkenntnissen der Naturwissenschaft stehend abtun kann und sich ihr eher anzunähernd scheint (u.a. Potsdamer Manifest 2005).
Gesunde Strahlungswärme passt für esoterische Anwendung per se besser zum mentalen Konzept als eine Wärme, welche über Luftteilchen transportiert wird. Während die Warmluftzirkulation ein Strom bewegter Partikel ist, der die Körper wie ein warmer Wind berührt, gehen die Wärmewellenstrahlen durch die Luft hindurch und dringen in die Materie ein. Weder bewegen sie die Luftpartikel, noch erwärmen sie diese. Wie die Sonnenstrahlen versetzen Infrarotheizungen dagegen die Moleküle der Gegenstände und des Raumgefässes in Schwingung, welche die dabei erzeugte Wärme dann sanft an die Raumluft abgeben.
Natürliche Sonnenwärme statt Föhnluft
Die Esoterik heute zielt zu einem Großteil auf eine Wiederentdeckung / Bewußtwerdung der natürlichen Lebensgrundlagen. Inwieweit dabei einzelnen Kristallen z.B. die ihnen zugeschriebene Wirkung zukommt, dazu finden sich bekanntermaßen gegenteilige Meinungen. Zweifelsfrei ist dagegen - auch für den Nicht-Esoteriker -, dass die Sonne eine Grundvoraussetzung des irdischen Lebens darstellt. Ohne Sonne gäbe es weder Licht noch Wärme. Nicht umsonst wird die Sonne in einigen Religionen seit Jahrtausenden als lebensspendender Gott verehrt. Und es ist kein Zufall, dass Gott in vielen Religionen als Lichtgestalt erwähnt wird.
Unstrittig ist auch, dass die Wärme der Sonne nicht durch Luftpartikel zu Gaia gelangt. Denn die gibt es zwischen Sonne und Erde nicht. Licht und Wärme erreichen uns als elektromagnetische Strahlen.
Die Wärmwellenheizung ist bezüglich ihrer Wirkungsweise ein Strahlkörper wie die Sonne. Auch aus esoterischer Sicht ist die Wärmewellenheizung deshalb eine naturkonforme Heizart. Die konvektionelle Heizmethode erscheint demgegenüber eher wie künstlich erzeugter Wüstenwind oder "Föhn".
Atmosphärische Raumgestaltung
Es ist wunderbar, wenn die Atmosphäre in Räumlichkeiten für Teezeremonien, Yoga und Zazen sowie esoterische Heilkünste und Rituale optimal stimmt. Die esoterische Atmosphäre ist bei einigen esoterischen Praktiken sogar ein nicht wegzudenkender Teil des spirituellen Vorgangs.
Die Vielzahl der Designformen der Infrarotheizung läßt sich nahtlos in ein dafür geeignetes Raumgestaltungskonzept integrieren. Wahlweise unscheinbar oder optisch unterstützend. Besondere Erwähnung verdient dabei die Bildheizung als Medium für esoterische Symbole (z.B. Wandbild mit Yin Yang Symbol als 60 x 60 cm Wandheizung).
Rituale mit Kerzen und Räucherdüften
Kerzen und Räucherdüfte sind in vielen Religionen archaischer Bestandteil unterschiedlichster Rituale. Werden sie bei bewegter Heizungsluft (Konvektionsheizungen) eingesetzt, verbrennen sie schneller und verbrauchen dementsprechend mehr Sauerstoff, was die Luftqualität schnell verschlechtert.
Außerdem verwirbelt die Luftzirkulation der Heizungen die Duftpartikel mit Staubelementen und verweht sie unter die Raumdecke.
Anders bei der Infrarotheizung: Die Wärmewellenstrahlen lassen die Luft genauso unbewegt, als wenn nicht geheizt würde. Es findet daher auch beim Heizen eine gleichmäßige Verbrennung der Kerzen und Duftträger statt. Dementsprechend verteilt sich auch der Luftduft nicht anders, als er es ohne Ventilation ganz natürlich tut. Da keine unnatürlichen Verwehungen ausgelöst werden, wird auch die Entropie der Verbrennungsvorgänge nicht beschleunigt.
Tantra-Erotik wie unter göttlichen Sonnenstrahlen
Auch Tantra-Erotik wird durch das Design und die natürliche Strahlungswärme der Infrarotheizung wesentlich unterstützt. Hinzukommt, dass die Infrarotheizung positive Wirkungen auf den nackten Körper ausübt und die Erotik fördert. Mehr Informationen dazu finden Sie im Beitrag Indoor FKK & Erotik.
Im Unterschied zu anderen Esoterik-Praktiken wird die Infraotheizung bei erotischem Tantra in der Regel bevorzugt als Deckenheizung eingesetzt, um eine optimale Wärmebestrahlung des Bodens und des unbekleideten menschlichen Körpers zu erzielen.
Optimale Raumtemperaturen für meditative Entspanntheit
Insbesondere bei der Meditation kann nicht nur schlechte Luft, sondern auch eine als unangenehm empfundene Raumtemperatur ein nennenswerter Ablenkungsfaktor sein. Sowohl eine zu kalte als auch eine zu warme Umgebungstemperatur kann als störend empfunden werden. Ideal für Praktiken, die auf eine möglichst störungsfreie Umebung setzen, kann eine "gefühlte Nicht-Temperatur" sein. Eine solche liegt vor, wenn es einem weder warm noch kalt ist. Die Temperatur ist dann für Leib und Geist kein Thema. Das Empfinden ist so, als wenn es gar keine Raumtemperatur gibt.
Nach Beobachtungen und Befragungen von Wärmemeister.de liegt die gefühlte Nicht-Temperatur oft bei 19,5 Grad Celsius. Dies können Sie als Startwert für die Thermostateinstellung benutzen und den Wert dann entsprechend Ihres eigenen Empfindens nach oben oder unten korrigieren. Die gefühlte Nicht-Temperatur liegt bei anhaltender Körperbewegung eher bei 18 Grad Celsius, bei längerem Sitzen eher bei 21 bis 22 Grad Celsius. Entscheidend ist aber immer das eigene Empfinden.
Wir wissen, wie Sie Infrarot Elektroheizungen oder Direktheizungen, Elektro Wärmewellenheizungen oder Infrarotheizungen, elektrische Flachheizungen oder Flachheizkörper wirtschaftlich sinnvoll einsetzen können. Als gesunde Zusatzheizung oder für eine Infrarot Vollbeheizung ohne "Heizungsluft".