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Wenn Patienten beim und nach dem "Freimachen" frösteln ...
Ob in Umkleidekabinen in Textilgeschäften, Umkleideräumen in Firmen, Sportstudios, Saunen oder Hallenbädern: Es gibt im Alltag vielfältige Situationen, in denen wir uns in Innenräumen für kürzere oder längere Zeit der Kleidung entledigen wollen oder müssen.
Solche Zonen werden nicht selten entweder als zu kalt oder als überhitzt empfunden. Sind sie zu warm, lösen sie Schweissbildung und Unwohlsein durch trockene Raumluft aus.Insbesondere wenn man sich in schlechter gesundheitlicher Verfassung für eine medizinische Untersuchung oder Behandlung "frei machen" muss, ist dass nicht nur unangenehm, sondern kann auch den Gesundheitszustand nachhaltig verschlechtern.

Wie die Infrarot-Heizung den Temperatur-Unterschied beim Umkleiden ausgleicht:
Besonders spürbar wird die wohltuende Wirkung der Infrarot-Wärme, wenn sie den menschlichen Körper direkt über die Haut erwärmt. Deswegen ist die Infrarotheizung ideal geeignet, Temperaturunterschiede, denen der Körper beim Ausziehen der Kleidung ausgesetzt wird, schnell und wirksam auszugleichen:
Wärmetechnisch betrachtet hat die Kleidung die gleiche Funktion wie die Dämmung eines Gebäudes. So sorgt z.B. winterlich "dicke Kleidung" dafür, dass zwischen menschlichem Körper und Raum kein nennenswerter Wärmeaustausch mehr stattfinden. Die Körperwärme fließt nicht in den Raum. Beim Ausziehen wird die Dämmung entfernt und die frei werdenden Körperteile gelangen in einen Wärmeaustausch mit der umgebenden Luft. Damit man dann nicht friert, muß eine konvektionelle Heizung ordentlich aufgedreht werden. Das aber hat zur Folge, dass es einem bereits beim Anziehen und endgültig in angezogenem Zustand im Nu wieder zu warm wird ...
Anders bei der Infrarotheizung: Hier kommen die unbekleideten Körperteile sofort mit den Infrarotstrahlen in Berührung, welche die Haut direkt und tiefgehend erwärmen. Während der Wärmeaustausch der entkleideten Körperteile mit der Luft stattfindet, werden der Haut gleichzeitig Wärmestrahlen zugeführt, was einer Unterkühlung entgegenwirkt. Umgekehrt wird die Zufuhr der Wärmestrahlung sofort unterbrochen, wenn die Körperteile wieder bedeckt sind. Deswegen gerät man beim Anziehen nicht gleich ins Schwitzen.

Weil sich das so verhält, ist es nicht erforderlich die Raumtemperatur fürs Umkleiden hochzuschrauben. Obwohl sich die Luft kühler anfühlt, friert man nicht bei einer Temperatur zwischen 19 und 21 Grad.
Infrarot-Heizungen sind in Arztpraxen und Krankenhäusern insbesondere für Umkleidekabinen, Untersuchungszimmer (EKG, Röntgen-Räume usw.) und Behandlungsräume (z.B. Massagen) zu empfehlen.
Angenehmere und gesündere Raumluft im Wartezimmer
Ein besonders erwähnenswerter Anwendungsfall von Infarotheizungen sind Wartezimmer. Bei Einsatz konventioneller Heizungen, die die Wärme durch Luftzirkulation transportieren und damit auch Staub und Keime ständig aufwirbeln und durch den gesamten Raum bewegen, entsteht im Winter eine Neigung die Fenster geschlossen zu halten, weil es sonst im Wartezimmer leicht zu kalt wird. Das Ergebnis sind stickige, überhitzte Räume, die zur einer Brutstätte der Übertragung von Krankheitserregern auf dem Luftweg werden.

Durch Infrarotheizungen umgeht man das Problem, weil hier keine Luftzirkulation erzeugt wird, sondern eine angenehme, staubfreie Strahlungswärme vorherrscht. Mehr Informationen dazu finden Sie im Beitrag "Heizung und Gesundheit". Für Patienten mit bestimmten Allergien können Infrarotheizungen zu einer erheblichen Entlastung beitragen.

Besonders praktisch in Wartezimmern sind Bildheizungen: Sie können bestehende Informationsplakate oder Bilder ersetzen, da als Bildmotiv alle Vorlagen in Frage kommen, die sich digitaliseren lassen. Bei wenig Platz an den Wänden können Heiztische und Deckenheizungen verwendet werden. Durch ein Thermostat kann sichergestellt werden, dass die gewünschte Zieltemperatur nie unter- oder überschritten wird.

Ihr Team von Wärmemeister.de München / Bayern |