Optimale Raumtemperaturen für Gesundheit und sparsames Heizen im Winter
Gefühlte, gemessene und medizinisch empfohlene Raumtemperatur
Wer an Konvektionsheizungen gewöhnt ist - das ist der Regelfall - der heizt bei starkem Absinken der Außentemperatur tendenziell zuviel. Das ist aber nicht nur ungesund, sondern treibt auch die Heizkosten unweigerlich in die Höhe. Und belastet die Umwelt zuviel.
Diese Verhaltenstendenz hat vor allem drei Ursachen:
Die bisherige Lebenserfahrung, dass meistens warme, zirkulierende Luft das gewünschte Wärmegefühl in geschlossenen Räumen erzielt hatte.
Die Trägheit konvektioneller Heizsysteme beim Nachheizen, nachdem die Zieltemperatur unterschritten worden ist.
Ungenau und schlecht zu handhabende Temperatursteuerungen und/oder ungünstig platzierte Thermostate (z.B. in einem zu geringem Abstand zum Heizkörper).
Dadurch entsteht vor allem bei eisigen Außentemperaturen die Neigung, die Heizung bevorzugt etwas oder viel höher einzustellen, als es eigentlich für eine gesunde Raumtemperatur und das erstrebte Wärmewohlgefühl erforderlich ist. Es ist sehr wichtig, sich dies zu vergegenwärtigen, wenn man auf elektrische Infrarotheizungen umsteigt:
Diese Neigung verführt dazu, die Infrarotheizungen so wie konvektionelle Zentralheizungen und Elektroheizungen einzusetzen. Dann aber können die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Vorteile der Infrarotheizung nicht in vollem Umfang ausgeschöpft werden!
Die gefühlte Nulltemperatur
Ihr Körper reagiert permanent auf die jeweilige Außentemperatur und vollzieht einen laufenden Temperaturausgleich. Ein solcher laufender Temperaturausgleich gehört zur intakten Gesundheit. Er wird aber nur bewußt wahrnehmbar, wenn bestimmte Toleranzwerte unter- oder überschritten werden, die dem menschlichen Körper überdurchschnittliche Anstrengungen zum Temperaturausgleich abverlangen. Dann friert man oder schwitzt. In unserem Bewußtsein landen dann die Signale "zu kalt" oder zu "warm".
Liegt die Temperatur in einem gut verträglichen Toleranzbereich, dann finden solche Signale nicht statt. Die Außentemperatur ist für uns dann auch dementsprechend kein Thema im Alltagsleben. Wir fühlen uns dann so, als wenn es Temperaturunterschiede gar nicht gibt, obwohl der menschliche Körper auch dann einen laufenden Temperaturausgleich herstellt. Wärmemeister.de hat dafür den Begriff "Gefühlte Nulltemperatur" geprägt.
Gefühlte Nulltemperatur als optimaler Orientierungswert
Die gefühlte Nulltemperatur ist ein optimaler Orientierungswert für gesundes und wirtschaftliches Heizen. Bei gesunden Menschen übersteigt sie in der Regel nicht 20 Grad Celsius im häuslich bekleideten Zustand. Unbekleidet liegt sie zwischen 20 bis 24 Grad Celsius. Eingehüllt in Bettdecken liegt sie eher unter 18 Grad Celsius als darüber. Bei andauernder körperlicher Aktivität liegt sie zwischen 12 und 18 Grad Celsius. Die genannten Werte entsprechen den üblichen ärztlichen und amtlichen Empfehlungen für gesundes Heizverhalten für Menschen ohne Krankheiten oder z.B. altersbedingte Besonderheiten.
Elektrische Infrarotheizungen: Medizinische Empfehlungen werden zielgenau umsetzbar.
Da es sich bei der Infrarotheizung um eine Direktheizung handelt, die bei Thermostateinsatz sehr schnell auf Abweichungen von der Zieltemperatur reagiert, kann die Neigung zur Überhitzung von Wohn- und Geschäftsräumen ausgemerzt werden, ohne Wohlfühlverluste in Kauf nehmen zu müssen. Denn eine gefühlte Nulltemperatur wird immer als angenehm empfunden, weil der menschliche Körper dann keine Hoch- und Höchstleistungen für den Temperarturausgleich vollbringen muss.
Auch in Innenräumen ideal: Schön warm - bei kühler Luft!
Wenn es im Sommer draußen sehr heiß ist , suchen wir uns gern ein "kühles Plätzchen". Als optimal wird ein solcher Platz überall da empfunden, wo wir weder frieren noch schwitzen. An einem solchen "kühlen Plätzchen" sitzen wir dann stundenlang in leichter Bekleidung, genießen Wärme und kühle Luft zugleich, ohne uns Gedanken darüber zu machen, warum wir uns in dieser wunderbaren Mischung von Sonnenwärme und kühler Luft so pudelwohl fühlen.
Schön warm bei kühler Luft - das ist auch in Innenräumen das Idealklima für die menschliche Konstitution. Auch und ganz besonders im Winter. Infrarot Elektroheizungen eröffnen Ihnen die Möglichkeit, dieses Wärmewohlgefühl in Innenräumen auch bei eisigen Außentemperaturen zu genießen. Aber Sie müssen dafür umdenken: Lernen Sie, dass eine Innentemperatuir von 18 bis 22 Grad bei lausigen Außentemperaturen auch weit unter Null Grad Celsius Ihrem Null-Temperatur-Gefühl so wie im Sommer bestens entspricht! Gewöhnen Sie es sich ab, die Heizung spontan voll aufzudrehen, wenn es draußen eisig kalt wird - orientieren Sie sich stattdessen auch in kalter Jahreszeit in Innenräumen an der gefühlten Nulltemperatur, so wie Sie es im Sommer bei der Suche nach einem gesundheitsverträglichen Temperaturausgleich unbewußt immer schon getan hatten ...
Die Heizkostenersparnis ist nennenswert bis enorm.
Je nachdem wie man vorher geheizt hat, ist die Heizkostenersparnis nennenswert bis enorm. Bei Zieltemperaturen bis zu 19,5 / 20 Grad ermöglichen elektrische Infrarotheizungen nach Testergebnissen von Wärmemeister.de eine signifikante Heizkostenersparnis. Ein nur gelegentliches, stundenweises Aufheizen auf bis zu 24 Grad Celsius z.B. im Bad, Wohnzimmer oder Schlafzimmer kann man in der Kostenrechnung vernachlässigen.
Nach Temperaturmessungen von Wärmemeister.de sind Privatwohnungen und Geschäftsräume in der Heizperiode in der Regel überhitzt. In Kaufhäusern, Elektronik- und Baumärkten haben wir z.B. eine Innenraumtemperatur von 25 Grad Celsius festgestellt! Kein Wunder, dass winterlich gekleidete Kunden dann im Nu ins Schwitzen kommen!
Und selbst in Arztpraxen und Krankenhäusern sind solche Überhitzungen feststellbar. Obwohl uns die Mediziner ein gesünderes Heizverhalten empfehlen! Der Grund: Die meisten Ärtze wissen nicht, wie man ihre wissenschaftlich begründeten Empfehlungen heiztechnisch zielführend umsetzen kann. Das gehört ja auch nicht zu ihrem Job.
Umlernen durch gelegentlichen Blick aufs Thermometer!
Beschaffen Sie sich für jeden Raum ein Thermometer: Dann können Sie jederzeit kontrollieren, ob Sie mehr heizen, als es gesund ist - und eventuell mehr Heizkosten als wirklich erforderlich und sinnvoll verursachen. Und setzen Sie Temperaturregler / Thermostate ein, damit niemals mehr Heizkosten entstehen, als es für Gesundheit und Wirtschaftlichkeit wünschenswert oder vertretbar ist!
Wir wissen, wie Sie Infrarot Elektroheizungen oder Direktheizungen, Elektro Wärmewellenheizungen oder Infrarotheizungen, elektrische Flachheizungen oder Flachheizkörper wirtschaftlich sinnvoll einsetzen können. Als gesunde Zusatzheizung oder für eine Infrarot Vollbeheizung ohne "Heizungsluft".